Am Strand

Ich schließe die Augen; hinter meinen Lidern verschmilzen Sonnenstrahlen und Wind zu warmen Wellen aus Orange und Gelb, die vom sanft rauschenden Meer vor meinen Füßen begleitet werden. Es erfüllt mich mit Frieden, ich strecke meine Arme aus, schwebe auf rund gewaschenen Kieseln und lasse mich von diesem Moment davontragen.

Unter die strahlende Flut von Sonnenwellen mischt sich ein Ton, ganz tief, ein wohliger Bass. er kommt von draußen, ruft nach mir, doch ich bleibe hier liegen und warte, bis die Wogen aus Licht ihn zu mir getragen haben.

Jetzt ist er hier, ganz nah, ich kann ihn spüren, um mich, dann in mir, dieses tief tönende Blau aus dem Ozean, wie es aus einer riesengroßen Muschel in mich flutet und aus den hellen Farbverläufern vor meinen Augen ein tropisches Grün formt, so reich und natürlich, dass ich lange und tief einatme, um es voll und ganz in mich aufzunehmen. Es hält mich nichts mehr, ich lasse mich von Wäldern, Meer, Sonne und Wind davontragen, in die Vollkommenheit.

(Skizze aus dem Sommer 2007)

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